Deutschland-Cup 2013

Der Deutschland-Cup 2013 findet vom 1. bis 6. Oktober 2013 in Wernigerode statt.

1. Runde
Turniersaal
Turniersaal

Anmeldestart für den Deutschland-Cup 2013

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Der Deutschland-Cup 2013 findet vom 1. bis 6. Oktober 2013 in Wernigerode statt. Neben einem 6-rundigen Schachturnier in 12 DWZ-Gruppen erwartet Euch ein vielseitiges Rahmenprogramm. Ab sofort ist die Online-Anmeldung für das Turnier und das Rahmenprogramm möglich.

Auf Wiedersehen zum Deutschland-Cup 2013 in Wernigerode

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Auf Wiedersehen zum Deutschland-Cup 2013 in Wernigerode

"Schachspieler aus nah und fern fühlen sich im Harz pudelwohl"

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So titelt die Volksstimme und bringt einen schönen Artikel von der Siegerehrung im Rathaus von Wernigerode. Auf dem Bild hält Hugo Post (SG Döllnitz), der Sieger der DWZ-Gruppe 11, seinen Porzellanpokal stolz in den Händen.

Bilder von der Siegerehrung

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Siegerehrung Platz 1 (v.l.n.r.): Michael Schulz, Prof. Dr. Friedbert Prüfer, Ralf Schöngart, Gerald Wiege, Martin Keeve, Rüdiger Schäfer, Jerome Raub, Gottfried Schoppe, Dietrich Howe, Marcus Pillath, Hugo Post, Robert LenzenSiegerehrung Platz 2 (v.l.n.r.): Andre Wiege, Alexander Schneider, Andre Künzel, Ludger Priebs, Ronald Beuger, Ulrich Schrade, Uwe Weck, Ralf Kreutz, Jakob Bender, Muhammad Bashouti, Jonas KreutzSiegerehrung Platz 3 (v.l.n.r.): Thomas Becker, Maximilian Paul Mätzkow, Dirk Schiller, Michael Hellmich, Guido Bockheim, Eckart Sander, Hans Werbe, Hartmut Unruh, Irmtraud KleinschmidtSiegerehrung Platz 4 (v.l.n.r.:) Micha Bahrmann, Nathalie Wächter, Michael Schönherr, Heribert Herrmann, Bernd Borkenhagen, Birgit Bartl, Prof. Dr. Ralf DziewasSiegerehrung Platz 5 (v.l.n.r.): Uwe Arndt, Herbert Nachtkamp, Achim Scharnagl, Karl-Heinz Stolzenwald, Frank Stolzenwald, Rolf Knobling, Peter Michalowski, Ilona KindermannAndreas Heinrich, Bürgermeister von WernigerodeDSB-Vizepräsident Michael S. LangerDr. Günter Reinemann erhält für das Schachmuseum Ströbeck einen Porzellanpokal von Walter Pungartnik

Brocken bei Sturm und Nebel

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Brocken-Bahnhof bei NebelAuf dem Brocken im Harz sind, wie jedermann weiß, schon seit undenkbaren Zeiten die Hexenmeister zu Hause. Das bewiesen heuer auch die Schachmeister des Deutschland-Cup 2012, die aus nah und fern anreisten, um ihre Künste zu beweisen und nebenbei auch ihre Zauberkraft zu demonstrieren. Zur Tarnung hatten sie auf Magierstab, Kristallkugel und schwarzen Raben verzichtet, standen aber doch zusammen, um sogar das Wetter zu bezwingen!

Fontanes Springerzüge

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ThaleAnfang Juni 1882 legte Theodor Fontane in Thale im Harz letzte Hand an seinen Salon-Roman "Schach von Wuthenow", der schon wenig später ab Juli 1882 in der "Vossischen Zeitung" erschien.

Leider ist der Titel ein wenig irreführend, denn der Protagonist heißt zwar "Schach", hat aber mit dem Brettspiel eigentlich gar nichts zu tun, was schon für Schachspieler aller Zeiten eine unschöne Lese-Erkenntnis war. Ob der Autor den Namen als Fingerzeig meinte, dass sich hier einer wie eine Spielfigur an den Fäden des Lebens durch die Salons, über die Bretter, durch das Leben bewegte ...? Nun, man lese Fontane! Es lohnt sich!

In den Sommern der Jahre 1878 bis 1881 weilte Journalist, Kritiker und Großschriftsteller Fontane insgesamt wenigstens viermal mit seiner Emilie in Wernigerode, um zu arbeiten und auch einfach auszuspannen, was man aber damals noch nicht so formulierte. Der Mann wanderte also nicht nur die "Streusandbüchse Brandenburg", sondern war auch öfters im Harz unterwegs.

Es gibt anscheinend keinen direkt nachweisbaren Bezug Fontanes zum Schachspiel. Jedoch ist er "der" Beschreiber der preußischen Salons in der zweiten Hälfte des 19.Jh, wo bekanntlich ein nicht unwichtiger Teil der (deutschen) Schachgeschichte manchen Anfang nahm. Vielleicht also ist diese Figur neben Deinem Turm auch gar kein Springer: Das ist ein Salonlöwe.

Durch den Ostharz mit dem Oldtimerbus

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Abfahrt des OldtimerbusesPünktlich um 9:00 Uhr starteten wir mit dem Oldtimerbus zur Fahrt durch den Ostharz. Etwas neidisch beäugt von den Passagieren des modernen Reisebusses nebenan stiegen 28 Schachfreunde und deren Begleitung ein.

Erster Halt war das Kloster Michaelstein. Heute zum Großteil renovierte Gebäude wie der ehemalige Schafstall, die Klausur oder die zu Seminarräumen umgebauten Pferdeställe bilden einen beeindruckenden Komplex. Für einen Spaziergang um die Fischteiche und ein Verweilen in den Klostergärten blieb uns leider keine Zeit, denn der nächste Programmpunkt lockte schon.

Im Städtchen Thale befindet sich die Talstation der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz. Gern hätten wir diese Gondelfahrt genossen, sie fiel dem starken Wind zum Opfer. Also ging es mit dem Bus weiter. Tapfer kämpfte er sich die Windungen der Strasse noch oben. Dort angekommen wurden wir von einem wunderschönen Regenbogen begrüßt, die Sonne ließ sich erahnen und der Blick vom Hexentanzplatz zur Rosstrappe entschädigte für die doch heftigen Böen.

Flossfahrt auf der Talsperre WendefurtWeiter ging die Fahrt zur Talsperre Wendefuhrt. Auf dem unteren Staubecken während einer Floßfahrt trotzten wir den letzten Tropfen und konnten wählen zwischen Grillsteak oder fangfrischer Räucherforelle. Der Kapitän versorgte uns außer mit den lukullischen Leckerbissen natürlich auch mit interessanten Informationen rund um die Talsperre, die Wasserversorgung und dem Fischaufkommen. Es wurde sogar ein Hai gesichtet.

Letzter Halt war an der Rappbodetalsperre, wir überquerten die höchste Staumauer Deutschlands zu Fuß.

Vor dem Hotel angekommen, war auch der moderne Reisebus wieder da. Ob seine Besatzung auch solch einen tollen Ausflugstag hinter sich hatte?

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