Turnier

Endstand Blitzturnier der Harzsparkasse

pdfEndstand Blitzturnier

DWZ-Auswertung

Die pdfDWZ-Auswertung des Deutschland-Cups 2018 liegt bereits vor.

Ein Ende mit Pokal

Beifall brandete auf, als Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan vor Eröffnung der 7. Runde verkündete, dass der Deutschland-Cup auch im nächsten Jahr an bekannter Stelle und mit dem bewährten Team stattfinden wird. Freuen konnte sich am Morgen auch eine Brockenhexe, die in der Heimat bleiben darf. Denn sie wurde als Geburtstagsgeschenk an den Wernigeröder Guido Giese überreicht.

Geburtstagskind Guido GieseDie „Wiederholungstäter“ unter den Spielern äußern vereinzelt noch Bedauern, dass die Siegerehrung nicht mehr im Wernigeröder Rathaus stattfindet. Doch auch im Hotel, das ganz einfach viel mehr Platz bietet, lauschten viele dem Grußwort von Landesverbandspräsident Andreas Domaske aus Sachsen-Anhalt und Hugo Schulz, Breitensportreferent des DSB. Beim Überreichen der Pokale und Urkunden wurden sie unterstützt von Rene Maue vom HKK Hotel, Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch und den Damen des Orgateams.

Den Pokal für den Gesamtsieg des Turniers nimmt Dr. Ralf Schön mit nach Mayen. Samuel Maar konnte die Gruppe 2 für sich entscheiden. In Gruppe 3 distanzierte Christoph Deutsch vom SK Gründau mit seinen 5,5 Punkten den Zweitplatzierten um einen ganzen Punkt. Alexander Kelemen dagegen konnte sich in Gruppe 4 erst durch die Buchholz-Wertung durchsetzen. In Gruppe 8 siegte Gottfried Schoppe mit 5,5 Punkten.

Hervorragend gespielt haben Peter Naumann in Gruppe 5, Bernd Watermann in Gruppe 6 und Rainer Knöchel in Gruppe 9, die alle mit 6 Punkten aus 7 Partien ein hervorragendes Ergebnis erzielten.

Die Schachfreunde Bad Schmiedeberg haben gleich zwei Sieger in ihren Reihen: Lucas Göritz in Gruppe 12 und Alexander Walter in Gruppe 7, der sich erst bei Betrachtung der zweiten Feinwertung durchsetzen konnte.

Lisa und Natalie Nölle, die Schwestern von Königsspringer Leverkusen, belegten beide in ihren Gruppen den 2. Platz: Lisa in Gruppe 10 hinter Hubert Sasik von der USC Viadrina und Natalie hinter Laura Vöcking aus Bad Hersfeld.

Zum Abschluss lud Herr Maue vom HKK Hotel die Teilnehmer ein, beim nächsten Deutschland-Cup vom 1. bis 6. Oktober 2019 wieder Gäste im Hotel zu sein. Und nach der Siegerehrung freuten sich die Spieler, dass jeder neben seiner Teilnehmerurkunde ein aktuelles Chess Base Magazin mit DVD mit nach Hause nehmen konnte.

Mit Dank an das ganze Orgateam bleibt festzuhalten, dass die Spieler auch in unruhigen Zeiten einmal mehr das Turnier genossen haben und sich aufs nächste Jahr freuen.

 

Blick in den Saal bei der SiegerehrungDie SiegerpokaleDie Sieger der Gruppen 1 bis 6 Dr. Ralf Schon Samuel Maar Christoph Deutsch Alexander Kelemen Peter Naumann BerndWatermannDie Sieger der Gruppen 7 12 Alexander Walter Gottfried Schoppe Rainer Knochel Hubert Sasik Laura Vocking Lucas GoritzDirk JordanAndreas DomaskeRene MaueHugo SchulzGabentisch mit Sachpreisen

Blitzbesuch aus Indien

Nachdem die 6. Runde beendet war, begannen sofort die Umbauarbeiten: Das Blitzturnier warf seine Schatten voraus. Die Anmeldung sollte für alle gegen 15 Uhr starten, und bis kurz vor 15 lag das Orgateam gut in der Zeit.

Aber leider bekamen wir kurzfristig Besuch aus Indien, denn Mahatma Fatal Error machte seine Aufwartung. Zuerst wollten Rechner und Drucker nichts mehr voneinander wissen, dann fiel im laufenden Betrieb der Beamer aus und war nicht für Geld und gute Worte dazu zu bewegen, den Rechner zu erkennen. Und da wir nun schon einmal mit diesem unbeliebten Inder zu tun hatten, ließ sich zum krönenden Abschluss auch noch der

Rechner nicht mehr hochfahren.
Allen Widrigkeiten zum Trotz bewiesen die 74 anwesenden Schachfreunde, bestens informiert von Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch, Geduld und Humor, stellten sich klaglos zum zweiten Mal bei der Anmeldung an und waren froh, als die erste Runde mit etwas Verspätung doch gestartet werden konnte.

Beachtung fand die Paarung des Turnierdirektors Dr. Dirk Jordan, der in der letzten Runde gegen Pairing Officer Martin Sebastian gelost wurde. Da während der Runden alles glatt lief, konnten wir die verlorene Zeit wieder aufholen, und gegen 19 Uhr stand nach 11 Runden der Sieger fest.

Volker Melde vom SV Eidelstedt belegte mit 8,5 aus 11 den ersten Platz. Andreas Hartmann vom Hildesheimer SV, der ebenfalls 8,5 Punkte erspielte, wurde mit 6 Buchholz-Punkten weniger Zweiter. Dieter Hofene (Schachfreunde Beelen) belegte mit 8 aus 11 den 3. Platz.

Platz1 3 im Gesamtturnier Der Sieger nimmt neben dem Glaspokal der Harzsparkasse eine Brockenhexe mit nach Hamburg. Aber auch die anderen Preise, wie Spiele, Taktikaufgaben, Uhren oder Spielmaterial waren heiß begehrt.
Wie bei allen Sportarten liegt auch im Schach die Zukunft in der Nachwuchsförderung. 13 Jugendliche der Altersklasse U18 spielten mit. Der Beste aus dieser Gruppe, Markus Kirchner von den Schachfreunden Schönebeck, belegte mit 8,0 Punkten auch im Gesamtturnier Platz 4.

Auch die Jüngeren ließen sich die Teilnahme am Blitzturnier nicht entgehen. Aus der Altersklasse U 12 traten insgesamt 6 Spieler an, unter denen Alexander Walter mit 6,5 den ersten Platz belegt, dicht gefolgt von Sebastian Haubold und Florian Schön mit je 6,0 Punkten.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Ehrung von Peter Dellos vom SK Ricklingen am Vormittag, der sich an seinem Geburtstag über eine Brockenhexe freuen durfte.

Platz 1 3 in der U18

Platz1 3 in der U12 Peter Dellos hatte gestern Geburtstag

Geschichten aus dem Turniersaal

Heutiges Geburtstagskind war Markus Hempel vom SG Weißensee 49 e.V.; er konnte sich über eine wunderschöne Brockenhexe freuen, die er vom Hauptschiedsrichter überreicht bekam.Geburtstagskind Markus Hempel

Am Freitag entwickelte sich die FÜNF zur Zahl des Tages. Denn zur fünften Runde traten fünf Spieler mit der berechtigten Hoffnung an, die Runde mit fünf aus fünf zu beenden. Zu den Kandidaten auf die volle Punktzahl zählten Peter Naumann aus Gruppe 5, Bernd Watermann aus Gruppe 6, Anton Mras aus Gruppe 8, Nathalie Nölle aus Gruppe 11 und Konstantin Emanuel Kühn aus Gruppe 12.
Blick in den TurniersaalBesonders beachtlich ist die Leistung von Nathalie Nölle von Königsspringer Leverkusen, denn die Schachfreundin sitzt erst seit einem halben Jahr am Brett. Sie konnte auch die 5. Runde für sich entscheiden und startet in der 6.

Runde mit komfortablen 5 aus 5. Ebenfalls mit 5 aus 5 antreten werden Bernd Watermann und Peter Naumann. Anton Mras konnte seine Erfolgsserie nicht fortsetzten, und Konstantin Emanuel Kühn wurde in seiner Gruppe von Lucas Göritz überholt, der mit 4 ½ Punkten zur nächsten Runde antritt.

Große Beachtung bei großen Turnieren finden immer Paarungen mit besonderen Namenskombinationen. So gewann in Gruppe 11 Schmincke gegen Schön. Zu den erwarteten Paarungen Düwel gegen Englmann und Katz gegen Wolff kam es leider bisher nicht.

Ein ereignisreicher zweiter Tag

Noch vor Rundenbeginn am Morgen flogen zwei Brocken-Hexen aus und fanden ihren Weg zu den zwei „Geburtstagskindern“ vom 02.10.2018. Die Gratulantinnen, stilecht mit Hut und Besen, wurden überreicht vom Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch. Sie fanden ihren Weg zu Franz Kurpiela von der TSG Öhringen bei Heilbronn und zu Dieter Donath vom Hildesheimer SV, denen wir zum neuen Lebensjahr nachträglich alles Gute wünschen.

Geburtstagskinder des ersten Tages

Die Runde startete, wie immer begleitet von der Hoffnung auf einen ereignisarmen Ablauf und gute Ergebnisse. Aber am Ende der zweiten Runde drohte die gefürchtete Seeschlange – und das gleich zweimal. Eine Partie konnte gerade noch vor Rundenbeginn beendet werden. Aber zwei Schachfreunde aus Gruppe 2 mussten in den Analyseraum umziehen, wo sie unter Aufsicht eines Schiedsrichters weiterspielten. Als Konsequenz musste auch die Auslosung warten, und die gesamte Gruppe 2 startete mit Verspätung. Und da jeder Spieler nach seiner Partie eine angemessene Pause verdient hat, starten die Seeschlangen-Spieler mit noch mehr Verzögerung.

In der Pause blieb genügend Zeit für ein Foto mit den Kids der USC Viadrina aus Frankfurt / Oder in ihren neuen Shirts. „Mia san Mia“ kennt jeder. Bayern München tritt in allen Sportarten nur in der bekannten roten Mannschaftskleidung an. Ob Union Berlin in Rot-Weiß, der FC St. Pauli in Braun oder die Telekom Baskets in Magenta: Corporate Design ist im Sport ein gewohntes Bild. Auch im Schach hält der Mannschaftsdress – auf Neudeutsch „Corporate Fashion“ – Einzug, und das nicht nur in der Bundesliga. Auch bei kleineren Vereinen und bei Jugendmannschaften ist Teambekleidung IN. Was ein besonderes Gemeinschaftsgefühl in die Mannschaft trägt und für die Kinder ein schönes Erinnerungsstück bleibt, zog in Wernigerode aus dem Kreise der Teilnehmer wie der Zuschauer viele bewundernde Blicke auf sich.

Die dritte Runde startete für die meisten Schachfreunde pünktlich. Wie bei Nachmittagsrunden häufig, kamen Einzelne mit kleiner Verspätung in den Saal. Zwei Partien gingen durch zu spätes Erscheinen von Schwarz verloren.